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Junge Stimmen für die Zukunft des Jodelns

Der Schweizer Jodel ist seit Dezember 2025 Teil des immateriellen Kulturerbes. Diese Anerkennung ist wohlverdient und dennoch eine grosse Ehre. Sie lenkt Aufmerksamkeit auf eine lebendige Kulturform, die bis heute von vielen Menschen in der ganzen Schweiz getragen und weiterentwickelt wird. Gleichzeitig stellt sich vielerorts eine zentrale Frage: Wie steht es um den Nachwuchs in den oftmals überalterten Jodelklubs? 

Die nächste Generation

Die Klangwelt Toggenburg porträtiert deshalb über das Jahr 2026 hinweg regelmässig eine junge Jodlerin oder einen jungen Jodler aus einer anderen Region der Schweiz und rückt ihre persönlichen Geschichten und ihre Motivation, das kulturelle Erbe weiterzutragen und aktiv zu leben, ins Zentrum.

Die Interview-Reihe «Warum ich jodle»

In der Schweiz gibt es zahlreiche Kinder- und Jugendangebote. Der Übergang in Erwachsenenchöre gelingt jedoch nicht immer. Viele Jodelklubs beschäftigen sich deshalb intensiv mit dem Thema Nachwuchs – zwischen Traditionsbewusstsein, gesellschaftlichem Wandel und neuen Lebensrealitäten junger Menschen. Hier setzt die Interview-Reihe «Warum ich jodle.» an. 

Die Interviews zeigen die Vielfalt heutiger Zugänge zum Jodeln: direkt aus den Vereinen heraus, quer durch Biografien, Berufe und Regionen. Sie machen sichtbar, dass kulturelles Erbe nicht abstrakt weitergegeben wird, sondern durch Menschen, die sich bewusst dafür entscheiden. 

Mit dieser Reihe schafft die Klangwelt Toggenburg Raum für Zuhören, Austausch und neue Perspektiven – und gibt jungen Stimmen Sichtbarkeit innerhalb einer lebendigen Tradition. 

Hier findest du alle Gespräche unserer Reihe. Die Interviews werden laufend ergänzt.

Mauritius Koller spricht über seinen Weg zum Naturjodel, seine Motivation und die Bedeutung von Gemeinschaft im Jodelchörli Gais

Lena Brändle über ihren Weg zum Jodeln, über ihre ersten Berührungen mit dieser besonderen Gesangstradition und über das, was sie bis heute daran begeistert.