Melanie Dörig ist Musikerin, Musik- und Bewegungspädagogin sowie Dozentin für Rhythmik und Musikdidaktik mit Appenzeller Wurzeln. Sie studierte Musik und Bewegung an der Hochschule Luzern – Musik, der Universität für Musik und darstellende Künste Wien und der Hochschule der Künste Bern. Ergänzend bildete sie sich im Bereich Theaterpädagogik weiter.
Von 2012 bis 2018 war sie Mitglied der A-cappella-Formation «Hitziger Appenzeller Chor». Ihre intensive Auseinandersetzung mit Appenzeller Volksliedtexten und traditionellen Geschlechterrollen prägt auch ihr heutiges künstlerisches Schaffen.
Seit 2020 steht sie gemeinsam mit Meinrad Koch mit dem Kleinkunstprogramm «Wiibli ond Mandli» auf der Bühne. Mit einer Mischung aus Gesang, Instrumentalspiel, Rhythmus, Sprache und Bewegung hinterfragen die beiden auf humorvolle Weise traditionelle Rollenbilder. Für ihre Produktion wurden sie 2024 mit dem Förderpreis der Internationalen Bodensee-Konferenz ausgezeichnet.
Mit dem Trio «zita bimmelt» entwickelt und spielt Melanie Dörig zudem Musiktheater für Kinder. Ihre künstlerische Arbeit verbindet Jodel, Bewegung und Theater und eröffnet insbesondere einem jungen Publikum vielseitige Zugänge zur Musik.